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Brandschutzgläser

Wie wirken Brandschutzgläser?

Im Falle eines Feuers wird nicht nur das Brandschutzglas, sondern auch die Konstruktion, worin dieses montiert wurde, hohen Belastungen ausgesetzt. Hohe Spannungen, welche durch die Temperaturdifferenz im Glas selbst auftreten, stellen hohe Ansprüche an die gesamte Konstruktion.

Normales Glas reißt oder bricht bei höheren Temperaturbeanspruchungen ab ca. 40°.

Unsere Gläser Promat SYSTEMGLAS®, PROMAGLAS® als auch PROMAGLAS®-F1 widerstehen Temperaturunterschieden von mehr als 1000°C.

Die Gestaltung des gesamten Verglasungssystems ist genauso wichtig wie die Eigenschaften des Glases selbst. Aus diesem Grund hat Promat verschiedene Hochleistungssysteme entwickelt, welche die Konstruktion und das Glas schützen. 

Diese Systeme wurden geprüft und sind mit einem Übereinstimmungszeugnis durch Promat belegbar.


Mögliche Lösungen

Die Schaffung von Transparenz durch lichtdurchlässige Konstruktionen ist ein fester Bestandteil der heutigen Architektur. An diese lichtdurchlässigen Bauteile werden feuerschutztechnisch die gleichen Anforderungen gestellt wie an raumabschließende Bauteile.

Die Entwicklung von Spezialgläsern für den Brandschutz ging zunächst von kleinen Licht- und Sichtöffnungen in Wänden und Türen aus. Heute sind großflächige EI-Verglasungen mit schmalen Rahmenprofilen und integrierten Türanlagen möglich.

Promat-Verglasungen kombinieren in idealer Weise brandschutztechnische Anforderungen mit Licht- und Sichtdurchlässigkeit.

Durch die Erfüllung der brandschutztechnischen Anforderungen wird eine Entzündung brennbarer Stoffe auf der feuerabgekehrten Seite verhindert. Flucht- bzw. Rettungswege bleiben nutzbar.

Brandschutzverglasungen sind kennzeichnungspflichtige Bauteile. Grundsätzlich muss der gesamte konstruktive Aufbau einschließlich Rahmen bzw. tragender Konstruktion der Türeinbauten, der Halterungs-, Befestigungs- und Dichtungsmaßnahmen im System geprüft sein.